Welcher Mitarbeitendentyp bist du? Und warum das für nutzerorientierte Bürokonzepte entscheidend ist.
Die Arbeitswelt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Hybrid Work, zunehmende Wissensarbeit und dynamische Teamstrukturen führen dazu, dass klassische Büroflächen immer weniger zu den tatsächlichen Anforderungen der Mitarbeitenden passen. Unternehmen erkennen zunehmend, dass produktive und gesunde Arbeitsumgebungen nicht durch Standards entstehen, sondern durch konsequent nutzerorientierte Bürokonzepte.
Doch um ein Büro wirklich nutzerzentriert zu gestalten, müssen wir zunächst verstehen, wer die Nutzer*innen sind und wie sie arbeiten. Genau hier setzen Mitarbeitendentypologien an. Sie bieten eine strukturierte Möglichkeit, unterschiedliche Arbeitsweisen sichtbar zu machen und Flächen so zu planen, dass sie individuellen Bedürfnissen gerecht werden.

Warum Mitarbeitendentypologien die Basis guter Bürokonzepte sind
Nicht alle Menschen arbeiten gleich. Manche benötigen Ruhe und Rückzug für konzentriertes Arbeiten. Andere profitieren von offenen Strukturflächen, spontanen Gesprächen oder räumlicher Nähe zu ihrem Team. Mitarbeitendentypologien helfen dabei, diese Unterschiede systematisch zu erfassen. Sie zeigen:
- wie Menschen Entscheidungen treffen,
- wie sie kommunizieren,
- ob sie eher fokussiert oder kollaborativ arbeiten,
- und welche räumlichen Bedingungen sie unterstützen oder hindern.
Dieses Wissen ist elementar, um Arbeitsräume zu entwickeln, die wirklich funktionieren.

Nutzerorientierte Arbeitswelten beginnen nicht beim Grundriss, sondern beim Verhalten
Ein nutzerorientiertes Büro ist kein architektonisches Experiment, sondern die räumliche Antwort auf reale Verhaltensmuster. Statt vordefinierter Konzepte wie „Open Space für alle“ oder „Desksharing als Einheitslösung“ braucht es ein tiefes Verständnis dafür, was unterschiedliche Mitarbeitendentypen benötigen. Daraus ergeben sich Räume, die:
- verschiedene Arbeitsmodi ermöglichen,
- Orientierung und Flexibilität schaffen,
- psychologische Bedürfnisse berücksichtigen,
- Teamarbeit stärken,
- und individuelle Präferenzen ernst nehmen.
Je besser wir das Verhalten der Menschen verstehen, desto wirkungsvoller kann die räumliche Umgebung gestaltet werden. Und besser zu verstehen, welche Zonen für wen geeignet sind, kann dabei helfen die Flächen zu nutzen, die zur Tätigkeit passen und produktiv zu bleiben. Gleichzeitig schaffen die Typologien aber auch eine fundierte Grundlage, um Büroflächen gemeinsam weiterzuentwickeln, partizipativ, evidenzbasiert und zukunftsorientiert.
Welcher Mitarbeitendentyp bist du – und wie sollte dein Büro dich unterstützen?
Um diese Fragen noch besser beantworten zu können, führen wir derzeit eine Umfrage zu Mitarbeitendentypologien durch. Die Teilnahme dauert etwa 15 Minuten. Direkt im Anschluss erhältst du:
- eine persönliche Rückmeldung zu deinem Mitarbeitendentyp,
- Einblicke in deine individuellen Erfolgsfaktoren,
- eine kompakte Auswertung deiner Big-Five-Persönlichkeitsmerkmale
Hier geht’s zur Umfrage: ➤ Umfrage starten
Wir freuen uns über jede Teilnahme und über dein persönliches Feedback. Nur gemeinsam können wir Arbeitswelten gestalten, die Menschen wirklich unterstützen und den Herausforderungen der modernen Wissensarbeit gerecht werden.
